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Wissenswertes über das befüllen des Pools mit Brunnenwasser

von Pool.net am 21.08.2019

Wissenswertes über das befüllen des Pools mit Brunnenwasser

Wissenswertes über das befüllen des Pools mit Brunnenwasser – Leitungswasser oder doch filtern? – Hier einige Fakten!

Sollte ich Brunnenwasser für meinen Stahlwandpool verwenden?
Es kann durchaus teuer werden, wenn Sie Ihren Swimmingpool (je nach Größe) mit Leitungswasser befüllen möchten. Hier kann ein eigener Brunnen vorteilhaft sein, jedoch muss das ein oder andere beachtet werden, wenn Sie Ihren Edelstahlpool mit Brunnenwasser befüllen möchten.

Brunnenwasser und Keime?
Es besteht die Möglichkeit, dass das Brunnenwasser Micro biologisch belastet sein kann. Im bestenfalls lassen Sie Ihr Brunnenwasser von einem chemischen Untersuchungslabor prüfen. Dabei wird beispielsweise nach den folgenden Keimen untersucht: Coliforme Keine, Escherichia Coli und Enterokokken. Ob diese Keime in Ihrem Brunnenwasser enthalten sein können, hängt von der Brunnentiefe und ob eventuell ein Bauer seine Felder in unmittelbarer Nähe düngt, ab.

Durch Chlor werden diese Keime allerdings abgetötet, jedoch möchte nicht jeder Poolbesitzer das Brunnenwasser nutzen. Einige Poolbesitzer nutzen das Brunnenwasser bei der Erstbefüllung und füllen dann mit Leitungswasser nach, wie beispielsweise bei einem Rückspülvorgang.

Was kann im Brunnenwasser noch enthalten sein?
Das Brunnenwasser kann Nitrat, Eisenoxid, Ammonium oder Mangan enthalten. Des Weiteren kann im Brunnenwasser ein erhöhter Calcium- und Magnesiumgehalt enthalten sein. Sobald Eisenoxid im Brunnenwasser enthalten ist, wird das Wasser während der Chlorung grün oder braun verfärbt. Zum Testen, ob Eisenoxid bei Ihrem Brunnenwasser enthalten ist, nehmen Sie einen Eimer den Sie mit Brunnenwasser befüllen und geben etwas Chlor dazu, verfärbt sich das Wasser, haben Sie Eisen im Wasser.

Dieses eisenhaltige Brunnenwasser können Sie dennoch verwenden, allerdings muss dieses entsprechend aufbereitet werden.

Am sinnvollsten ist es, dass das Eisen oxidiert und ausgeflockt wird. Dafür gehen Sie bitte wie folgt vor:

Zuerst befüllen Sie Ihren Schwimmingpool mit Brunnenwasser und stellen Ihren pH-Wert auf 7,0 bis 7,4 ein und führen anschließend eine Stoßchlorung mit Turbochlor Granulat oder Chlorfix durch. Sie können den Chlorwert für ein bis zwei Tage auf 3ppm hochfahren lassen. Bitte beachten Sie, dass Sie zu dieser Zeit auf keinem Fall baden sollen.
Durch diese Prozedur fällt das Eisen aus und muss aus dem Pool entnommen werden. Dafür legen Sie eine Bayrol Superfloc Plus Kartusche in den Skimmer ein und filtern mithilfe Ihrer Sandfilteranlage 48 Stunden durch. Nach 24 Stunden prüfen Sie bitte den pH Wert und den Chlorgehalt. Falls dieser nicht mehr passen sollte, korrigieren Sie diesen. Lassen Sie Ihre Sandfilteranlage während der 48 Stunden bitte nicht Rückspülen.

Sobald die 48 Stunden abgelaufen sind, führen Sie eine ordentliche Rückspülung durch (am besten, falls vorhanden, über einen Bodenablauf). Es kann sein, dass sich Sedimente auf dem Boden abgesetzt haben. Falls dies der Fall sein sollte, saugen Sie diesen bitte vorsichtig ab. Den Vorgang können Sie so lange wiederholen, bis das Wasser kristallklar ist.

Jetzt sollten Sie noch den Chlorwert bei 0,3 – 0,5 ppm und den pH-Wert bei 7,0 – 7,2 einstellen und Ihr Gartenpool ist bereit, um ihn zum Baden und schwimmen zu nutzen.

Falls Sie Ihr Schwimmbecken mit Brunnenwasser nachfüllen möchten, beispielsweise nach einem Rückspülvorgang, legen Sie bitte immer eine Bayrol Super Flock Plus Kartusche in den Skimmer. Diese Kartusche dient zur effektiven Vorbeugung und Entfernung von trübem Schwimmbadwasser. Außerdem werden durch das enthaltene Lanthan zuverlässig Phosphate und Metall-Ionen aus Ihrem Wasser entfernt.

Somit beugen Sie das wachsen von Algen vor und verhindern Verfärbungen der Pooloberfläche.

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