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Pool-Chlor Hilfreiche Informationen

Pool.net 12.01.2019

Pool-Chlor Hilfreiche Informationen

Pool-Chlor: Hilfreiche Informationen zur Verwendung

Oftmals kann der Badespaß im eigenen Swimmingpool durch milchiges Wasser und vermehrtem Algenwachstum getrübt sein. Gerade während den heißen Sommermonaten, wenn der OvalpoolRundpool oder Achtformpool ausgiebig genutzt wird haben viele Poolbesitzer mit Algenbildung an den Swimmingpoolwänden und am Beckenboden zu kämpfen. Eine Stoßchlorung bzw. Schockchlorung schafft hier in der Regel zuverlässig Abhilfe. Nachfolgend finden Sie viele hilfreiche Informationen zu diesem Thema.

Chlor zur Wasserdesinfektion des Schwimmbecken

Nach wie vor ist Chlor das beliebteste Mittel um das Schwimmbad-Wasser zuverlässig zu desinfizieren. Dies liegt zum einen am recht günstigen Preis und zum anderen an der einfachen Handhabung. Hauptgrund ist jedoch die Zuverlässigkeit und Effektivität dieses Wasserpflegemittels.

Chlorwert ist jedoch nicht gleich Chlorwert. Wird der Chlorgehalt im Gartenpool gemessen, so muss zwischen gebundenem, freien und gesamten Chlor differenziert werden.

Das freie Chlor können wir über unsern Geruchsinn so gut wie gar nicht wahrnehmen. Man kann es als „frisches Chlor“ bezeichnen und der Wert gibt Aufschluss über den Gehalt an hypochloriger Säure im Wasser. Diese fungiert als das eigentliche Desinfektionsmittel.

Das gebundene Chlor ist im Gegensatz zum freien Chlor bereits „verbraucht“. Es geht besonders mit Harnstoff im Wasser eine chemische Verbindung ein. Diese werden dann auch Chloramine genannt und sorgen für den typischen Schwimmbadgeruch. Die ist nicht nur für die Nase unangenehm, sondern führt auch meist zu Reizungen der Schleimhaut und geröteten Augen. Daraus lässt sich schlussfolgern, dass nach Chlor riechendes Wasser nicht über eine gute Qualität verfügt. Auch baut sich das gebundene Chlor nicht automatisch ab, sondern muss mittels Schockchlorung oder Stoßchlorung eliminiert werden.

Aus der Summe von freiem Chlor und gebundenem Chlor ergibt sich das Gesamtchlor.

Wieviel freies Chlor ist im Wasser optimal?

Im privaten Bereich werden Optimalwerte von 0,3 -0,6 mg pro Liter bzw. 05 -1,0 mg pro Liter angegeben. Wird der Pool sehr häufig genutzt und/oder sind die Temperaturen höher so kann der Gehalt auch angehoben werden.

Was ist eine Stoßchlorung und wann wird sie durchgeführt?

Bei einer Schock- oder Stoßchlorung gibt man kurzzeitig und kontrolliert eine erhöhte Dosis freies Chlor zum Schwimmbadwasser zu. In der Regel wendet man dies bei erhöhtem Algenbefall an, bzw. um Bakterien, Pilze und Kleinstlebewesen zuverlässig abzutöten. Das verunreinigte Wasser wird so gereinigt und Chloramine werden entfernt. Auch nach eine kompletten Neubefüllung mit Wasser kann man es auf diese Weise einer „Grundreinigung“ unterziehen.

Während einer Stoßchlorung muss der Badebetrieb eingestellt werden. Da diese Überdosierung auch nur für kurze Zeit nötig ist, sollte man darauf achten möglichst schnelllösliches Chlor zu nutzen. Durch das schnelle Auflösen kommt es zu dem „Schockzustand“. Auch baut sich das Chlor relativ schnell wieder komplett ab, so dass der Schwimmingpool auch zeitnah wieder weitergenutzt werden kann. Beachten Sie immer die Dosierungsanleitung und die Hinweise des Herstellers.

Ablauf einer Schockchlorung

Im ersten Schritt wird der pH-Wert kontrolliert und eventuell eingestellt werden. Die Stoßchlorung sollte erst im nächsten Schritt durchgeführt werden. Viele hilfreiche Tipps und Infos rund um den pH-Wert und die Konsequenzen bei falsch eingestellten Werten finden Sie den letzten Beiträgen.

Zur Stoßchlorung selbst wird Schnellchlor verwendet. Dieses ist in verschiedenen Formen, beispielsweise Tabletten oder Granulat erhältlich. Aufgrund der einfachen Handhabung sind die Kleintabletten sehr beliebt. Aber auch Chlor in Granulat- oder Pulverform kann verwendet werden. Hierbei muss das Mittel jedoch vorab in einem Eimer mit lauwarmem Wasser aufgelöst und während dem Betrieb der Sandfilteranlage während das Stahlwandbecken Wasser umgewälzt wird zugegeben werden. Beachten Sie auch hier immer unbedingt die Anleitung und Hinweise des Herstellers.

Wurde das Schnellchlor dem Wasser gemäß Herstelleranleitung zugegeben wurde, so sollte in der Regel die Sandfilteranlage für 48 Stunden ununterbrochen laufen, damit alles gleichmäßig im Edelstahlpool verteilt wird. Wenn die Möglichkeit besteht, so kann die Anlage auch auf „Zirkulieren“ eingestellt werden. Bei dieser Position wird das durch den Skimmer zufließende Poolwasser direkt wieder in den Pool zurückgeleitet. Auf diese Weise kann eine noch bessere Verteilung des Mittels erreicht werden.

Kleine Schwebeteilchen können von der Sandfilteranlage nicht aufgefangen und zurückgehalten werden. Um trotzdem für klares Wasser zu sorgen, sollte abschließend dem Aufstellpool noch ein Flockmittel hinzugefügt werden. Um Algenbildung vorzubeugen empfiehlt sich auch die Verwendung von Algenverhüter.

Sind die 48 Stunden abgelaufen, so muss auf jeden Fall der Chlorwert überprüft werden bevor der Stahlwandpool wieder genutzt werden kann. Wenn der Wert wieder im Normalbereich liegt so kann der Badespaß weitergehen. Ist er jedoch noch erhöht, so sollte man sich gerade bei sensibler Haut noch solange gedulden, bis sich das Chlor weiter abgebaut und der Wert sich reduziert hat. Die Wasserwerte sollten regelmäßig und sorgfältig überprüft werden.

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